Ratgeber · Nähmaschinen

Welcher Stich wofür? Die wichtigsten Nähstiche erklärt

Von Walter Schmidt Aktualisiert am 20.07.2026
Welcher Stich wofür? Die wichtigsten Nähstiche erklärt

Moderne Nähmaschinen haben viele Stiche – aber welchen brauchst du wann? Die gute Nachricht: Für die meisten Projekte reichen wenige. Hier die wichtigsten im Überblick.

Wann nehme ich den Geradstich?

Der Geradstich ist der Standard für normale Nähte, Säume und das Zusammennähen von Stoffteilen. Die Stichlänge stellst du je nach Stoff ein: kürzer für feine, länger für dicke Stoffe.

Wofür ist der Zickzackstich?

Der Zickzack versäubert Stoffkanten gegen Ausfransen und näht dehnbare Stoffe, ohne dass die Naht reißt. Er ist der wichtigste Stich neben dem Geradstich.

Was ist ein Stretch- oder Elastikstich?

Für Jersey und dehnbare Stoffe gibt es spezielle elastische Stiche, die mitdehnen. Wer viel mit Jersey näht, ist mit einer Overlock aber oft besser bedient – warum, steht im Ratgeber Overlock vs. Nähmaschine.

Und das Knopfloch?

Die Knopflochautomatik näht ein Knopfloch in einem Arbeitsgang, oft passend zur Knopfgröße. 1-Stufen-Knopflöcher sind am komfortabelsten.

Brauche ich Zierstiche?

Zierstiche sind schön, aber kein Muss. Für den Anfang genügen Gerad-, Zickzack- und ein Knopflochstich. Welche Maschine wie viele Programme bietet, zeigt der Vergleich.

Häufige Fragen

Welche Nähstiche brauche ich wirklich?

Für die meisten Projekte genügen Geradstich, Zickzack und ein Knopflochstich. Zierstiche sind schön, aber kein Muss.

Welcher Stich für dehnbare Stoffe?

Ein elastischer Stretchstich, der mitdehnt. Wer viel Jersey näht, ist mit einer Overlock oft besser bedient.

Walter Schmidt

Schreibt für Oma Schmidts Masche über Nähmaschinen, Bügeltechnik und Zubehör – mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt statt auf Datenblätter.

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